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Elvaco ist ein wachsendes Unternehmen mit talentierten, bodenständigen Menschen, die das gewisse Extra liefern wollen und dabei auch noch Spaß haben!

 

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Die Steuerung der Durchflüsse ermöglicht ein nachhaltiges und effizientes Netzwerk.


Borås Energi och Miljö bietet nachhaltige Lösungen in den Bereichen Energie, Abfallentsorgung, Recycling, Wasser und Abwasser und legt dabei einen starken Fokus auf Barrierefreiheit – das bedeutet, dass die Dienstleistungen für alle Kundinnen und Kunden leicht verständlich, einfach zu nutzen und gut zugänglich sein sollen. Das Unternehmen arbeitet an der Weiterveredelung von Energie, um eine fossilfreie Gesellschaft zu unterstützen und eine nachhaltige, zirkuläre Stadt zu schaffen. Durch Forschung, Bildung sowie die Weiterentwicklung von Kompetenzen und Optimierung Betriebsprozessen spielt Borås Energi och Miljö eine zentrale Rolle bei der Förderung der lokalen und regionalen Entwicklung. 

Heute verfügt Borås Energi och Miljö AB über rund 900 Installationen zur Durchflussbegrenzung in seinem Fernwärmenetz sowie über etwa 70 Kunden im Bereich Fernkälte.

 

Die Herausforderung

Borås Energi och Miljö wollte den nächsten Schritt zur Optimierung seines Verteilnetzes gehen – sowohl, um zukünftigen Anforderungen gerecht zu werden, als auch um einen nachhaltigen und effizienten Betrieb sicherzustellen. Die Möglichkeit, die Durchflussmengen auf Kundenseite zu steuern, eröffnet neue Chancen: zusätzliche Kunden können angebunden, Energieverluste reduziert und die Anlagen insgesamt ressourceneffizienter betrieben werden.

Die Steuerungsfunktion kommt sowohl in der Fernwärme als auch in der Fernkälte zum Einsatz, hat jedoch im Kältenetz die größte Bedeutung. Bereits eine Temperaturabweichung von nur 2 Grad kann die verfügbare Kapazität um bis zu 40 % der gesamten Netzleistung beeinflussen – ein erheblicher Effizienzfaktor!

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, benötigte Borås Energi och Miljö AB eine Lösung, die den Kundenverbrauch optimiert und ein effizienteres sowie ausgewogeneres Lastprofil ermöglicht.

 

Die Lösung

Mit der Einführung der Elvaco-Lösung zur Durchflussbegrenzung und Leistungsregelung kann Borås Energi och Miljö das volle Potenzial seines Netzes ausschöpfen. Bestehende Energiezähler für Fernwärme und Fernkälte werden durch Elvacos CMe2100 LTE, den D/A-Wandler CMeX30, ein Regelventil sowie einen Stellantrieb ergänzt. Über die 4–20-mA-Ausgänge lässt sich der Durchfluss im Ventil präzise und effizient begrenzen.

Der CMe2100 LTE ist ein leistungsfähiges M-Bus-Metering-Gateway, das Daten von bis zu 256 M-Bus- und wM-Bus-Zählern auslesen kann. Die erfassten Messwerte werden in kundenspezifischen Berichten zusammengefasst und über das mobile 4G-Netz (LTE) an die Zielsysteme übertragen. Das Gerät überzeugt durch maximale Kompatibilität und eine einfache Konfiguration. Dank der integrierten IR-Schnittstelle ist eine kabellose Kommunikation mit Produkten der Elvaco-CMe- und CMeX-Serie möglich. So kann der D/A-Wandler CMeX30 problemlos angeschlossen werden – ganz ohne Konfiguration und sofort einsatzbereit nach der Installation.

 

Ergebnisse und Kundenerfahrung

„Durch die Ergänzung bestehender Zähler mit Steuerungstechnik minimieren wir die Anzahl der Geräte im Feld und nutzen die bereits installierten Zähler und Sensoren optimal“, erklärt Christer Sandberg. „Der Vorteil des CMe2100 LTE liegt darin, dass wir die Grenzwerte des Systems aus der Ferne steuern können.“

Das Ergebnis ist eine Lösung, die den Nutzen des Netzes deutlich erhöht und gleichzeitig Kapazitäten für weitere Kunden schafft. Die Steuerung fördert zudem eine enge Zusammenarbeit zwischen Versorger und Kunden und trägt so zu einer nachhaltigeren Stadt bei. „Die Ergebnisse der Steuerung in den Kundenanlagen stehen im Einklang mit dem Nachhaltigkeitsansatz von Borås, effiziente Kundenanlagen und effiziente Netze zu schaffen“, ergänzt Marcus Dalbrekt.

Die Steuerungsfunktion wird sowohl für Fernwärme als auch für Fernkälte eingesetzt, ist jedoch insbesondere im Kältenetz von zentraler Bedeutung. Dort kann bereits eine Temperaturabweichung von nur 2 Grad bis zu 40 % des gesamten Volumens des Fernkältenetzes ausmachen. „Durch die gezielte Steuerung des Kundenverbrauchs anstelle einer freien Netznutzung lassen sich Kapazitätsengpässe vermeiden“, erklärt Andreas Carlsson. „Bei einer unregulierten Nutzung wären Druck und Durchfluss in allen Übergabestationen deutlich höher. Diese Funktion ist für unseren Netzbetrieb ebenso wichtig wie die Abrechnungsdaten für unsere Finanzabteilung.“

Durch das Angebot dieses Dienstes erhalten Kunden zudem die Möglichkeit, aktiv Einfluss auf ihre Gesamtkosten für Fernwärme zu nehmen – während gleichzeitig die Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit des Netzes verbessert werden.

Borås Energi och Miljö AB ist mit der Lösung von Elvaco äußerst zufrieden, da sie einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg zu einer nachhaltigen Stadt leistet.

 

Von links: Christer Sandberg, Marcus Dalbrekt